Das neueste Album „Wer Bringt Mich Jetzt Zum Anderen“ von Der Höchsten Eisenbahn hat keine Füller, keine Ausfälle, keine Vor-Skip-Nummern. Es ist aus einem Guss, man kann sich drauflegen und treiben lassen.
Aufgenommen wurde 2015 im eigenen Studio, ohne Produzenten, ohne Zeitplan, ohne Rücksicht auf die Jahreszeit oder den Biorhythmus. Es wird ins Blaue musiziert, Felix Weigt, Max Schröder, Moritz Krämer und Francesco Wilking gehen vollkommen in ihrer Musik und im gemeinsamen Schaffen auf.
Herausgekommen ist ein Album voller poppiger Kurzgeschichten, das sich mit folgenden Adjektiven beschreiben lässt: warm, leicht, weit. Natürlich fährt hier auch die Popmusik-Geschichte mit. Die Zurückgelehntheit von Fleetwood Mac, die kindliche Crazyness der Talking Heads und der Schluffie-Folk-Funk der Allman Brothers beispielsweise. Dazu mischen sich die langgeliebten Dx7-Brass-Synths mit Juno-Pads, aber auch zum ersten Mal Bongos und Motown-Streicher.