John Vanderslice
“The lovely yet horrific “The Minaret” is the ultimate antiwar song for today.” - SPIN August 2007
“Intriguing” - Billboard August 4, 2007
“A master storyteller” - Paste August 2007
John Vanderslice schrieb den Großteil seines neuen Albums, während er knietief in einem Rechtsstreit steckte. U.S.-Immigrationsbehörden hatten den Visa-Antrag seiner Freundin - eine Französin, die er in Paris kennengelernt hatte - abgelehnt.
Die Songs und Themen auf Emerald City werden angeheizt von einer Ära tiefer Unsicherheit und Paranoia; Sie entwickeln sich vor dem Hintergrund aktueller ritualisierter und mythologisierter Geschehnisse. Textlich verfolgen JV’s Charaktere und Geschichtenerzähler die offenbar tief verwurzelte Ideologie der Manifest Destiny von brennenden Planwagenrädern bis hin zu 2-Schlafzimmer-Häusern mit allen nur erdenklichen Annehmlichkeiten in Bakersfield, Kalifornien („Time To Go“).
Auf dem Weg dahin gibt es verwirrte Erinnerungen, friedliebende und rachsüchtige Menschen, psychotische Reaktionen auf unbenannte Vorfälle und den Kummervollen/den Vergeltungshungrigen eingehüllt in dieselbe Haut. Doch an anderer Stelle besteht Emerald Cityaus JV’s Liebesliedern - verwirrt und wütend, ängstlich und zurückgewiesen. Bestes Beispiel das rein autobiografische “Central
Booking”. Mittlerweile hat die Liebesgeschichte eine glückliche Wendung genommen. John und seine Freundin haben geheiratet und leben gemeinsam in San Francisco.
Emerald City wurde zügig auf Band gebracht, größtenteils live eingespielt von David Broecker, Dave Douglas, Ian Bjornstad, Scott Solter und JV. Der Titel des Albums bezieht sich übrigens auf die Grüne Zone in Bagdad. Europaweit erscheint das Album bei Affairs Of The Heart. Inkl. zweier Bonus Tracks, die auf der US-Version nicht enthalten sind.
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"Emerald City" (2007)




