Pete & the Pirates
Seit 2006 musizieren
Thomas Sanders (Gesang), Pete Hefferan
(Gitarre, Gesang), David Thorpe (Gitarre), Pete Cattermoul (Bass,
Gesang) und Jonny Sanders (Schlagzeug) zusammen. Nach den vier UK Singles - "Come On Feet",
"Knots", "Mr Understanding" und "She Doesn't Belong To Me" -
veröffentlicht die Indie-Pop-Punk-Band aus Reading nun Anfang Februar Ihr Debüt
"Little Death" auch in Deutschland.
Kracher wie "Knots", "Bright Lights" oder
"Mr Understanding" sind
Indie-Rock vom Feinsten. Und dann können Pete und seine Piraten auch noch das
Tempo rausnehmen - eine Sache für die andere Bands einen zweiten oder gar
dritten Anlauf benötigen. "Moving",
"She Doesn't Belong To Me" oder "Song For Today" sind in ihrem
Pop-Charakter einfach unwiderstehlich.
Es ist schwer ein Lieblingsstück auf einer Platte
auszumachen die kein schlechtes Stück beinhaltet. Auch nach mehrfachem anhören
verliert die Platte nichts von Ihren anfänglichen Charme. Pete und seinen Piraten
ist es gelungen sich im Niemandsland
zwischen Top40-Wegwerf-Pop und Bands
deren Appeal in Ironie und vertrackten Arrangements ertrinkt als Galionsfiguren
zu etablieren.
Man teilt die Jugend, Schulbank, teilweise Familie und vor
allem Freizeit miteinander und gründet schließlich Pete & The Pirates. Kurz
nach der Gründung hatte man einen Vertrag mit dem Indie-Label Stolen Recordings
in der
Tasche und darf
die EP „Get
Even", in liebevoller
Kleinstarbeit
artworktechnisch selbst gestaltet, veröffentlichen. „Sold Out" steht
dann schon bald neben dem Bildchen des selbstbedruckten Covers und so erscheint
noch im selben Jahr eine weitere EP- „Wait Stop Begin".
Es folgt ein fulminantes Jahr mit Auftritten quer durchs
Vereinigte Königreich sowie auf unzähligen Festivals, gefolgt von
einer Deutschland Tour mit durchschnittlich 300 Besuchern
und dies ohne
hierzulande einen Tonträger
veröffentlicht zu haben.
Wer jetzt denkt, dass das den zwei Petern und den Piraten reicht,
liegt allerdings falsch. Denn Sänger Tommy Sanders vergnügt sich noch bei Bowie-Band-Neuliebling
Tap Tap, Bassist Peter Cattermoul widmet sich als petedog den
englischsprachigen Bossa-Tönen, Drummer Jonny Sanders ist für das Artwork
zuständig und lebt seine elektronisch angehauchte Seite auf MySpace als Jonny
Ronette aus, sowie Gitarrist Peter Hefferan als PiratePete. Das nennt man "produktiv",
schaffen sie es doch mit Hauptprojekt Pete & The Pirates feinen
Indie-Pop-Punk zu kreieren, der noch lang im Ohr bleibt
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