Diver


Mit der Debüt Scheibe „Kites“ von diver (Wolfgang Bruckner, Olaf Schuberth, Stephan Ebert) starten wir in das neue Jahr. Nach der Veröffentlichung ihrer EP im Frühjahr 2011 präsentiert das deutsch-österreichische Trio zwei veröffentlichte und acht neue Songs auf ihrem Debüt Album „Kites“ (VÖ 20.01.2012).

Nach der Vorabsingle „Illusions“, die den erdrückenden Zustand unerfüllter Wünsche in einem Leben grenzenloser Chancen beschreibt, wird „Summer“ die erste offizielle Single und zugleich Winter-Flucht-Hymne, die Träume und Tatendrang auf den Sommer vertagt. Nicht aber das Konzertieren.

Nachdem sich die Mitte-20er Folk-/Poptruppe als Festivalbestreiter bereits am MAMa (Paris), Europavox (Clermont-Ferrand), auf der Popkomm (Berlin) und hierzulande am Waves, Acoustic Lakeside & Autumn Leaves Branchen- & Fanpublikum erspielt hat, wird „Kites“ am 25.01. im Wiener TAG Theater zum ersten Mal live präsentiert; eine Tour folgt im Februar und März.

Gemäß dem Grundsatz der schier grenzenlosen Möglichkeiten im Studio entwickelte sich ein unaufdringlicher aber überraschungsreicher und vielfältiger Sound. Für den drive einiger Nummern zeichnet sich auch das breitere Spektrum an Instrumenten verantwortlich: Akustikgitarren, Piano, Stompbox, Schlagzeug, Bass, Streicher, Percussion und Fagott.

Im Arrangement der einzelnen Songs zeigt sich Diver’s Affinität zu Brüchen. So schneidet etwa in „Fear“ eine gewaltige akustische Klaviertreppe das Lied kurzzeitig auseinander, bevor Harmonieverliebtheit und Feingefühl sachte Tonpflaster an die wunde Stelle kleben, ohne die Titelgebende Angst ganz verdecken zu können.

Bruchvoll gibt sich auch „No Release“, das um die Suche eines verlorenen Gefühls kreist. Die musikalische Dramaturgie des Liedes drängt unaufhaltsam einer alles fortwischenden Erlösung entgegen. Doch diese gibt es nicht. „No release out of unspoken commitments - as long as all the beauty hides the truth“ - zumindest nicht auf textlicher Ebene. Ein unverhofft einsetzender, treibender Rhythmus bettet auch „Love in London“ oder „Summer“ in einen Bogen, dessen Spannung kaum zu ertragen ist. Selbst bedrückend reduziert anmutende Lieder wie „Care“ brodeln zwischendurch und scheinen sich nicht durch Erwartungen lenken lassen zu wollen. Melancholie durchzieht „Kites“ wie ein roter Faden, doch auch hier erfrischt ein Bruch angenehm. So gewinnt am Ende des Albums plötzlich Ironie gegenüber ihrem schwarzgalligen Romantiker die Oberhand - bevor der druckvolle Schlussrefrain den Kreis schließt und ein neuerliches Anhören der Platte obligatorisch macht.

Tracklist CD:
1. Illusions
2. Summer
3. London
4. Comfort
5. Care
6. Fear
7. Bones
8. Red Colour
9. No Release
10. 1,2, Much

Band:
Wofgang Bruckner - voc, guit, perc
Stephan „Ebs“ Ebert - guit, voc, molodica, stomp
Olaf Schuberth - guit, voc, piano, acc

News

» Spot on Vienna. 2012-01-27
» Diver präsentieren ihr Debüt "Kites" 2012-01-17
» WAVES VIENNA - Wiens Club- & Showcasefestival steht vor der Tür! 2011-09-19

Toolkit

(c) Nikolaus Ostermann  (c) Nikolaus Ostermann  (c) Nikolaus Ostermann  (c) Nikolaus Ostermann  (c) Nikolaus Ostermann  (c) Nikolaus Ostermann  (c) Nikolaus Ostermann  (c) Nikolaus Ostermann 

» kalender

Derzeit keine Termine

» label & origin

schoenwetter

» links

myspace
facebook

» booking agents

Reinhold
Seyfriedsberger

» latest release

Kites (2012) Kites (2012)
download cover

» what we do

Booking, Label, Public Relations, SwimmingPool