Gepitchte Stimmen, wahnwitzige Synthesizermelodien und nicht nur textlich viel Drama in Yokohama: Die erste Single “Shakalaka” von Safari ist so verrückt wie simpel, so selbsterklärend wie ausgefallen, so abenteuerlich wie verständlich. Verrückte Kinderreime schwirren in den Textzeilen und prickelnde Melodien dazu in extremen Tonlagen herum, um letzendes in einer Hook zu enden, die einem einfach nicht aus dem Kopf will: Ein tanzbares Fragezeichen in der Genreschublade.

Das von Regisseur Eyup Kuş produzierte Video zum Song verwischt und überschreitet ebenfalls spielerisch diverse Grenzen: Ein durch Irritationsmomente hervorgebrachtes wechselndes Kräfteverhältnis von Komfortzone und Neugier. Im Video treffen elegante Körperinszenierungen auf ästhetischen Ekel, werden ästhetische Grenzerfahrungen selbst zum Thema erhoben.