(c) Oehl

Keramik ist die zweite Single des Austro-Isländischen Duos Oehl, die mit einer Kombination aus lyrischen Texten und akzentuierten Basslines eine Momentaufnahme von junger Liebe und deren Zerbrechlichkeit skizziert. Der Anbruch der Nacht, der Dunkelheit („Die Nacht holt heimlich durch des Vorhangs Falten aus deinem Haar den Sonnenschein“) steht weißer Keramik als Symbol der ultimativen Zerbrechlichkeit gegenüber („Wie sollen wir denn bloß diese Keramik wenden dass sie nicht in zwei zerfällt?“). Wo in der ersten Single „Neue Wildnis“ noch „wer jetzt kein Haus hat baut sich keines mehr“ verlautbart wurde, wird in Keramik bereits die Tauglichkeit des Neubaus hinterfragt („Wieviele Räume hat der Plan deines Baus?/Wird aus Papier oder aus Steinen gebaut?/Sag mir nur, hält er auch zwei von uns aus?“).

Die weibliche Stimme ist von Sophie Lindinger (Leyya) geliehen, Marco Kleebauer (ebenfalls Leyya) hat die Produktion übernommen. Mwita Mataro (At Pavillion) leiht dem Chor sein unverwechselbares Timbre. So bringen auch diesmal wieder die malerischen Arrangements von Oehl den Zuhörer zum genauen Hinhören, Träumen und Tanzen.

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