Safari

 
Mezzanine Club
Sankt Peter Am Wimberg

 

Aus den Resten diverser musikalischer Projekte entstand 2014 die Band SAFARI, ein schwungvolles, schwedisch-österreichisches Brüder-Duo, das seinen eigenen Stil nicht gesucht, sondern einfach auf der Spielwiese gefunden hat. Erlaubt ist alles, was geht. Und es geht viel! So bestechen die Songs durch ausgefallen-durchmischte analoge und digitale Techniken, vielfältige Instrumentierung und mitunter beinahe kindliche Elemente. Auch in den Lyrics tobt sich Safari aus – „Wortspiel“ wird hier wörtlich genommen. Ein verspielter Masterplan: Die einzelnen Songs fügen sich wie zufällig arrangiert zu einer großen Hommage an die Popkultur zusammen.

 

Gepitchte Stimmen, wahnwitzige Synthesizermelodien und nicht nur textlich viel Drama in Yokohama: Die erste Single “Shakalaka” von Safari ist so verrückt wie simpel, so selbsterklärend wie ausgefallen, so abenteuerlich wie verständlich. Verrückte Kinderreime schwirren in den Textzeilen und prickelnde Melodien dazu in extremen Tonlagen herum, um letzendes in einer Hook zu enden, die einem einfach nicht aus dem Kopf will: Ein tanzbares Fragezeichen in der Genreschublade.

 

Safari hat sein Publikum spitzbübisch mit einem “Shakalaka” begrüßt, und umwirbte es mit ihrer zweiten Single “Little Boy“ gekonnt weiter. Der Song suggeriert ein Gefühl von Leichtigkeit, das blendend zum Wiener Großstadtdschungel passt. Es duellieren sich melodiöse Xylophon-Hooks mit schrillen Shouts, rhythmischen Bongos, einem frech-beatlastigen Bass und einem beinahe theatralischem Chor. “Little Boy“ lädt zum kindlichen Reigen ein und möchte auf weite Entdeckungsreise gehen, um im Kosmos zu enden.

 

Mit der neuen Single „Stockholm“ (VÖ 04.05.2018) führen Safari ihren Sound, den sie bereits durch die Singles „Shakalaka“ und „Little Boy“ geprägt haben, konsequent fort: Es bleibt bunt, wild und verspielt.

In „Stockholm“ geht es eigentlich nicht um die Stadt an sich, sondern vielmehr entpuppt sich diese als Metapher und stellt ein Sinnbild für jenen Ort des Gewesenen dar, der im Laufe des Heranwachsens verlassen werden musste und worauf man nun im Erwachsenenalter wehmütig zurück blickt. Die mystisch-magische Astrid Lindgren-Welt, die mit Leichtigkeit und Heiterkeit assoziiert wird, steht konträr zum bitteren Erwachsenwerden, das manchmal sehr ernst, traurig und nicht immer einfach ist.